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Klimaklassen von Türen

Wo warm und kalt aufeinander trifft

Was bedeutet der Begriff Klimaklasse? Die verschiedenen Klimaklassen beschreiben das Stehvermögen der Innentür und Wohnungseingangstür, auch die Verzugssteifigkeit genannt. Auf diese muss geachtet werden, wenn unterschiedliches Klima auf den zwei Seiten der Innentür herrscht. Das Ziel von eingebauten Klimaklassen ist ein Verziehen der Innentür zu verhindern bzw. abzumindern.
Wichtig: Eine Klimaklasse steht nicht für thermische Dämmung!

Definition der Klimaklassen

Für hochwertige Innentür werden verschiedene Regeln und Normen herangezogen. Für die Verzugssteifigkeit einer Innentür sind vor allem die Kriterien der RAL Gütegemeinschaft zu nennen (Vorschrift RAL-GZ 426). Diese bilden die Grundlage für die Klassifizierung einer Tür. Jedes Türenelement mit dieser Klassifizierung wird durch dritte unabhängige Institute geprüft. Eine neu erstellte Klassifizierung wurde durch zwei Klimaklassen erweitert, die für Außentüren wichtig sind, und in der europäischen DIN EN 1121 festgehalten. Die relevanten Klimaklassen für Innentüren wurden von der RAL-Definition übernommen.

Klimaklassen nach RAL und EN

Vom RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung wurden folgende Klimaklassen definiert, die bei der DIN EN 1121 übernommen wurden.

Klimaklasse Klimabedingungen
Innenseite der Tür
Klimabedingungen
Außenseite der Tür
Temperatur (Luft) relative Luftfeuchtigkeit Temperatur (Luft) relative Luftfeuchtigkeit
I 23°C (± 2°C) 30 % (± 5%) 18°C (± 2°C) 50% (± 5%)
II 23°C (± 2°C) 30 % (± 5%) 13°C (± 2°C) 65% (± 5%)
III 23°C (± 2°C) 30 % (± 5%) 3°C (± 2°C) 85% (± 5%)

Einsatzgebiete

Klassische Bereiche in denen Klimaklassen zum Einsatz kommen sind:

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