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Wiki-Wissen: Feuchtraum

Milieubild Designboden im Feuchtraum
Viele Designböden können problemlos im Feuchtraum verlegt werden

Für unterschiedliche Räume werden unterschiedliche Bodenbeläge benötigt. Einige Räume werden mehr belastet als andere. Eine besondere Belastung stellt Feuchtigkeit für Laminat, Parkett und andere Bodenbeläge dar. In sogenannten Feuchträumen wird der Boden regelmäßig Feuchtigkeit ausgesetzt.

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Häufig wird Feuchtraum als ein Raum definiert, in dem es regelmäßig zu einer erhöhten Luftfeuchtigkeit kommt, die sich dann auf dem Boden und an den Wänden niederschlägt. Anders als in der sogenannten Nasszelle fließt im Feuchtraum nicht regelmäßig Wasser. Zu den Feuchträumen zählen vor allem Badezimmer und Küche. In beiden Räumen wird zudem mit Wasser gearbeitet und es kommt immer wieder zu Pfützen auf dem Fußboden. Der Flur hingegen wird zwar immer wieder Feuchtigkeit durch nasse Schuhe oder tropfende Regenschirme ausgesetzt, gilt aber nicht als Feuchtraum.

Feuchtraumgeeignete Bodenbeläge

Viele Bodenbeläge werden aus Materialien hergestellt, die empfindlich gegenüber Feuchtigkeit sind. Insbesondere die Naturmaterialien Holz und Kork quellen bei Kontakt mit Wasser auf, wenn sie nicht ausreichend geschützt werden. Als feuchtraumgeeignet gelten daher zunächst Bodenbeläge aus Kunststoff wie Vinylboden oder einige Formen des Designbodens sowie die Fliese. Allerdings ist auch nicht jeder Vinylboden feuchtraumgeeignet, denn häufig besteht Klick-Vinyl aus einer Vinylschicht, die auf einer Trägerplatte angebracht ist. Trägerplatten aus HDF oder aus MDF neigen als Holzprodukte zum Aufquellen, sobald sie in Kontakt mit Wasser kommen. Verformt sich die Trägerplatte, kann sich der Bodenbelag wellen oder sogar rissig werden. Handelt es sich im einen Voll-Vinylboden, ist der Belag in der Regel feuchtraumgeeignet. Doch auch HDF-Trägerplatten und MDF-Träger können durch wasserbeständige Beschichtungen geschützt werden. Aus diesem Grund kommen auch immer mehr feuchtraumgeeignete Laminat-Böden auf den Markt. Die Hersteller kennzeichnen feuchtraumgeeignete Bodenbeläge und auch nur diese sollten in Feuchträumen eingesetzt werden. Stehendes Wasser sollte dennoch auf feuchtraumgeeigneten Bodenbelägen vermieden werden, beziehungsweise so schnell wie möglich aufgewischt werden.

Was ist beim Verlegen in Feuchträumen zu beachten

Im Feuchtraum sollte nur ein geeigneter Bodenbelag verlegt werden. Der Aufbau des Bodenbelags ist dafür entscheidend: weder Oberfläche noch Trägerschicht sollten bei Kontakt mit Wasser aufquellen. Die Verlegeanleitung des Herstellers sollte genau befolgt werden, da die Garantie bei einer unsachgemäßen Verlegung verfällt. Beim Verlegen ist es besonders wichtig, dass kein Wasser in den Fußboden eindringen dar. In vielen Fällen müssen alle Verbindungen durch wasserabweisenden Kleber abgedichtet werden. Ecken und Kanten des Bodens müssen unbeschädigt sein, damit auch an diesen Stellen kein Wasser unter den Bodenbelag dringen kann. Wird der Bodenbelag mit einer Dehnungsfuge verlegt, muss auch diese Fuge abgedichtet werden. Um die Funktion der Dehnungsfuge nicht zu beeinträchtigen, wird Silikon als Dichtung verwendet. Ebenso müssen die Abschlüsse an Bodenprofilen, Rohren, Sockelleisten und andern Bauteilen abgedichtet werden.

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