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Klimaklassen
Die Klimaklassen beschreiben das Stehvermögen, also die Verzugssteifigkeit einer Innentür, wenn ein unterschiedliches Klima beidseits der Innentür herrscht.
Es geht damit keine thermische Dämmung einher.
Aus der RAL - Güte- und Prüfbestimmung für Innentüren aus Holzwerkstoffen (RAL-GZ 426) ergeben sich die folgenden Empfehlungen:
Prüfklassen nach RAL |
Klimatische Bedingungen | |||
Seite 1 der Innentür | Seite 2 der Innentür | |||
Lufttemperatur in °C |
rel. Luftfeuchte in % |
Lufttemperatur in °C |
rel. Luftfeuchte in % |
|
I | (23 ± 2) | (30 ± 5) | (18 ± 2) | (50 ± 5) |
II | (23 ± 2) | (30 ± 5) | (13 ± 2) | (65 ± 5) |
III | (23 ± 2) | (30 ± 5) | (3 ± 2) | (85 ± 5) |
Auszug aus RAL-GZ 426 Juli 2010, Tabelle 4: Vergleich der Prüfklimate
Innentüren verformen sich unter dem Einfluss Klimadifferenzen auf beiden Seiten der Tür. Klassische Bereiche in denen Klimaklassen zum Einsatz kommen sind:
- Wohnungseingangstüren oder auch
- Kellerabgangstüren
Dazu zählen im Einzelfall auch:
- Türen zu kleinen Bädern (hohe Luftfeuchte)
- Türen zu unbeheizten Räumen
- technische Türen, bei denen hohe Dichtigkeit erreicht werden muss (z.B. Schallschutztüren, Brandschutztüren, Rauchschutztüren)
Dort ist das Stehvermögen einer Tür bei diesen klimatischen Differenzen sehr wichtig, damit diese nach wie vor ordentlich schließt. Ein besonders eindrückliches Beispiel ist die Schallschutztür. Die Schalldämmleistung fällt rapide ab, wenn durch die Verformung des Türblatts der Dichtschluss verloren geht.
Die erhöhte Steifigkeit wird je nach Klimaklasse durch eine Hartfaserverbund-Absperrung (Platte) und/oder eine Aluminiumabsperrung im Kern der Tür erreicht.
Hier finden Sie weitere Informationen zu Klimaklassen von Türen